Wir sichern Zukunft.
Das BSV sorgt dafür, dass das Netz der sozialen Sicherheit funktioniert und laufend an neue Herausforderungen sowie gesellschaftliche Entwicklungen angepasst wird. Zudem koordiniert es die Arbeiten des Bundes in den Bereichen Armutsprävention und -bekämpfung. Darüber hinaus ist es das bundespolitische Kompetenzzentrum für allgemeine sozialpolitische Fragen sowie für die Themen Familie, Kinder, Jugend, Alter und das Zusammenleben der Generationen.
Im Fokus
Medienmitteilungen, News
EO-Statistik 2025 erschienen
2025 bezogen rund 210'900 Personen einen Erwerbsersatz für Dienstleistungen im Militär, Zivildienst, Zivilschutz oder in der Kaderbildung von Jugend und Sport. Eine Leistung bei Elternschaft haben 129'500 Personen aufgrund von Geburten, Adoptionen oder Fällen von gesundheitlich schwer beeinträchtigten Kindern im Jahr 2025 erhalten. Dabei wurden für Dienstleistungen (Militär, Zivildienst, Zivilschutz oder Kaderbildung von Jugend und Sport) rund 865 Mio. Franken und für Leistungen der Elternschaft 1'147 Mio. Franken entrichtet. Der Mutterschaftsurlaub und Urlaub des anderen Elternteils bilden die bedeutendsten Ausgabeposten der EO. Der Mutterschaftsurlaub wurde 2024 von 93 % der anspruchsberechtigten Mütter bezogen, der Urlaub des anderen Elternteils von 75 % der anspruchsberechtigten Eltern. Die Einnahmen der Erwerbsersatzordnung, welche vollständig durch Beiträge der Versicherten und Arbeitgeber sowie das Anlageergebnis finanziert ist, beliefen sich 2025 auf 2'393 Mio. Franken.
Berufliche Vorsorge: Anpassung der Hinterlassenen- und Invalidenrenten an die Preisentwicklung per 1. Januar 2027
Auf den 1. Januar 2027 werden die Hinterlassenen- und Invalidenrenten der obligatorischen zweiten Säule an die Preisentwicklung angepasst. Bei einigen Renten ist es die erste Anpassung, andere wurden zuvor schon angepasst.
Medienkonferenz: Lancierung des Nationalen Rats für Armutsfragen
Im Jahr 2024 genehmigte der Bundesrat die Schaffung einer Struktur zur Prävention und Bekämpfung von Armut auf nationaler Ebene. Der Nationale Rat für Armutsfragen ist ein Bestandteil dieser Struktur. Als unabhängiges Gremium ist er die Stimme der Menschen mit Armutserfahrung. Er vertritt deren Interessen gegenüber der Öffentlichkeit, den Behörden und den Organisationen. Der Rat organisiert am 9. November 2026 seine erste Medienkonferenz, um sich vorzustellen, seine Rolle und seine Arbeitsweise zu erläutern und seine Prioritäten darzulegen. Am Nachmittag findet in Anwesenheit von Fachleuten und politischen Persönlichkeiten eine Lancierungsveranstaltung statt. (Medienkonferenz: Montag, 9. November 2026, 10 bis 11 Uhr, Generationenhaus, Bahnhofplatz 2, Bern)
Aktuell in der «Sozialen Sicherheit»

«Die Erhöhung durch die 13. AHV-Rente fällt bescheiden aus»
Die 13. AHV-Rente ist der erste Rentenausbau seit über 50 Jahren. Historisch betrachtet stelle sie jedoch bestenfalls einen Aufholschritt dar – aber keine echte Ausweitung, sagt Historiker Matthieu Leimgruber.

IV-Eingliederung: Potenzial für stärkere Zusammenarbeit
Bei der beruflichen Eingliederung von Personen mit psychischen Erkrankungen arbeiten IV-Stellen, Arbeitgebende und Behandlungspersonen zusammen. Eine Studie im Auftrag des Bundesamts für Sozialversicherungen zeigt, dass insbesondere die fachliche Abstimmung weiter gestärkt werden könnte.

Das Problem heisst Vollzeit
Nicht Teilzeitarbeit gefährdet unseren Wohlstand – sondern eine Sorgepolitik, die Mütter im Stich lässt und geradewegs in die Care-Krise führt.
Unsere weiteren Informationsangebote

Magazin «Soziale Sicherheit»
Die «Soziale Sicherheit» ist die publizistische Plattform des BSV.

Geschichte der sozialen Sicherheit
Entdecken Sie die Geschichte der sozialen Sicherheit in der Schweiz.
Jugend und Medien
Das Informationsportal zur Förderung von Medienkompetenzen.

Nationale Plattform gegen Armut
Die Nationale Plattform zur Prävention und Bekämpfung von Armut.
Nationales Armutsmonitoring
Daten zur Armut in der Schweiz.

Plattform Kinder- und Jugendpolitik
Die Plattform des BSV und der SODK fördert die Zusammenarbeit der Fachpersonen in der Kinder- und Jugendpolitik.
